Samstag, 2. Mai 2015

Android Launcher - Teil 1 - Google Now Launcher

Seit meinem ersten Handy mit Android nutze ich ausschließlich Geräte von Huawei. Und bin somit von Anfang an mehr oder weniger immer wieder mit der Huawei eigenen Oberfläche Emotion UI konfrontiert worden.

Ich muss zugeben, dass diese nicht schlecht ist, aber halt auch nicht wirklich gut. Also hab ich mich im Playstore auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Die Platzhirsche wie "NOVA" , "GO Launcher" etc. hab ich bewusst ausgeschlossen. Allerdings ist das Angebot an mehr oder weniger bekannten Launchern nicht wirklich übersichtlich.

Meine Ansprüche waren dabei nicht wirklich hoch angesetzt. Allerdings lag oder liegt mein Fokus offensichtlich auf anderen Dingen als bei den meisten anderen Usern.

Gefunden hab ich eine Menge Launcher, die vor allem eines waren! BUNT! 
Offensichtlich ein absolutes "Must Have". Allerdings möchte ich wenn ich auf mein Handy schaue nicht den Eindruck haben, dass ich eine Tüte "Haribo Colorado" vor mir habe.

Meine Vorgabe war also eher: Schlicht , funktional und vor allem Akkuschonend!

Als erster Testkandidat kam der Google Now Launcher auf den Prüfstand. Relativ schlicht, nicht viele Möglichkeiten der Anpassung, mit einem Wisch direkter Zugriff auf Google Now... Alles soweit absolut zufriedenstellend.



Jedes Mal wenn ich wieder einen anderen Launcher getestet hab, bin ich nach kurzer Zeit doch wieder beim Google Now Launcher gelandet.

Das einzige, was mich wirklich störte, war die Anordnung der Apps im Drawer und die Tatsache, das Google eigentlich alles weiss, sich aber nicht einmal meine meist genutzten Apps merken kann, um diese entsprechend auf dem Hauptbildschirm anzuordnen.

In Bezug auf die Akkulaufzeit schien der Launcher allerdings meinen Erwartungen gerecht zu werden. Selbst bei häufiger Nutzung des Handys blieb am Ende des Tages noch ungefähr ein Drittel Akkufüllung übrig. Nicht ausreichend um noch über den nächsten Tag zu kommen, aber immerhin musste ich mich nicht schon am Nachmittag, wie manch anderer User, auf die Suche nach einer Steckdose machen.

Fazit:

Der Google Now Launcher ist einfach gehalten, leicht zu bedienen, Akkuschonend und erfüllt seinen Zweck ohne weitere Schwierigkeiten.



Freitag, 1. Mai 2015

Mehr als nur eine Bildschirmsperre... Android Lockscreens

Wenn man sich im Playstore umsieht stellt man fest, dass inzwischen für jeden Zweck hunderte von Apps gibt. Allerdings macht es die Menge in dem Fall nicht. Viele dieser Apps sind schlechte Kopien anderer Apps, die vielleicht sogar im Original schon nicht besonders gut waren.

Als meine Frau ihr neuestes Handy bekam, ein "Huawei Honor Holy", bemängelte sie recht schnell, dass sich bei dem Standardsperrbildschirm das Hintergrundbild nicht ändern ließ. 

Eigentlich ein rein kosmetischer "Fehler" der der Funktion keinen Abbruch tat. Trotzdem machte ich ich im Playstore auf die Suche nach einem Ersatz für den Lockscreen.

Das Angebot war... nennen wir es mal "unübersichtlich" ! Da ich in der Regel auf Bewertungen im Playstore nicht so viel Wert lege, habe ich den ein oder anderen Lockscreen getestet. Auch oder vielleicht sogar trotz schlechter Kritiken anderer User.

Zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass die Funktionalität vieler dieser Lockscreens auch mich überzeugte und ich heute auf einen Lockscreen mit Benachrichtigungsfunktion für Nachrichten, SMS, Anrufe etc. nicht mehr verzichten möchte.

Mein persönlicher Favorit ist (zur Zeit) der 

ZUI Locker

Er beherrscht all das, was man (ich) von einem guten Lockscreen erwartet. 


  • Benachrichtigungsfunktion
  • Schnellstart-Apps
  • verschiedene Layouts für: Uhrzeit, Datum und Wetter
  • Sicherheit durch Kennwort, PIN oder Muster
  • Wallpaper - eigene sowie auch Fotos in der App, die auf Wunsch täglich wechseln

             



In den Einstellungen lassen sich recht einfach Layout und Funktionen anpassen. Dort kann man Benachrichtigungen aktivieren b.z.w. deaktivieren. Unter dem Punkt "Privacy Protection" kann festgelegt werden, ob in den Benachrichtigungen nur die Anzahl neuer Nachrichten zu sehen ist oder nähere Details, wie z.B. der Betreff einer Email.

Des weiteren kann festgelegt werden, für welche Apps Benachrichtigungen auf dem Sperrbildschirm erscheinen sollen.

Weitere Einstellungsmöglichkeiten gibt es für Gravitations-Animation, Doppelt tippen um den Bildschirm auszuschalten, Ausschaltzeit etc.


         


Ohne Sicherheitsfunktion entsperrt man den Bildschirm mit einem simplen wischen nach rechts. Dabei verhindert der "Sichere Entsperrmodus" , sofern aktiviert, mit Hilfe des Annäherungssensors ein versehentliches Entsperren, wenn sich das Gerät z.B. in der Tasche befindet. 

Benachrichtigungen können durch wischen nach links entfernt werden und durch wischen nach rechts öffnet sich die jeweilige App, b.z.w. die neue SMS, Hangouts-Nachricht, Email etc.

Ich für meinen Teil bin absolut zufrieden mit dem ZUI-Locker. Allerdings werde ich trotzdem in den nächsten Tagen noch andere Lockscreens hier vorstellen. Schliesslich hat jeder seine eigenen Bedürfnisse und Anforderung an Apps und deren Funktion.


Download:




In eigener Sache...

In der Welt des Bloggens ist hiermit mal wieder ein neues Projekt am Start.

Ich mache mir nicht viele Illusionen, dass mir die Leser nur so in den Schoss fallen und sich der Bekanntheitsgrad dieses Blogs schnell erhöht. Dafür gibt es einfach zuviel Konkurrenz und zuviel professionelle Blogger.

Ich mache das hier mehr zum Zeitvertreib und um einfach ein wenig kreativ zu sein.

Sollte sich jedoch wirklich der ein oder andere Leser versehentlich hierher verirren und dann ganz versehentlich noch ein zweites oder drittes Mal, dann bitte ich hiermit um Entschuldigung, dass sich möglicherweise das ein oder andere Mal das Design noch ändert. 

Ich bin nicht immer leicht zufrieden zu stellen und bastel noch an der ein oder anderen Stelle...

In diesem Sinne... Viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 30. April 2015

WhatsApp vs. Hangouts


Welcher ist der beste Messenger? Welcher der schlechteste? Eine Frage, die wohl niemals zur Zufriedenheit aller beantwortet werden kann. Die Antwort muss sich letztlich jeder User selber geben. Schließlich isst ja auch nicht jeder gerne Pizza Hawaii...

Vor etwas über zwei Jahren hab ich das erste Mal einen Messenger auf meinem Handy installiert. Damals habe ich meine Frau kennengelernt und da wir nicht gerade nahe beieinander wohnten brauchte es eine unkomplizierte Form der Kommunikation. Da meine Frau bereits WhatsApp nutzte war die Entscheidung klar. Ich installierte die App ebenfalls. Mit dem Vorsatz diese auch nur zu dem Zwecke zu nutzen mit meiner Frau in Verbindung zu bleiben, wenn wir keine Gelegenheit hatten uns zu sehen.

Nach und nach machte sich der erste Nachteil von WhatsApp bemerkbar. Jeder der meine Nummer hatte konnte von nun an über WhatsApp mit mir in Verbindung treten. Ob ich das wollte oder nicht...
Dies ist bei Hangouts deutlich besser geregelt. Dort kann man explizit festlegen, wer einen kontaktieren kann (darf) oder nicht.

Erster Minus-Punkt für WhatsApp
Erster Plus-Punkt für Hangouts

Trotzdem blieb es eine recht unkomplizierte Form der Konversation. Kompliziert wurde es erst bei der Anschaffung eines neuen Handys. Da WhatsApp die Daten auf dem jeweiligen Gerät speichert, musste ein Weg gefunden werden, die Nachrichten auf das neue Handy zu übertragen.

Die Lösung fand sich... Sie funktionierte sogar. WhatsApp Backup angelegt, auf die Speicherkarte verschoben und auf dem neuen Handy wieder hergestellt. Das klappte einmal, zweimal und dann nicht mehr. Bei meinem neuesten Handy haben sich offensichtlich bei dieser Backup-Lösung die Zeitstempel der Fotos geändert und keine Foto war in den Chats mehr an der Stelle, wo es eigentlich sein sollte.
Da stellt sich die Frage, warum werden die Chats nicht auf den Servern gespeichert, wie z.B. bei "Telegram-Messenger" oder eben bei Hangouts? Eigentlich der einfachste Weg. Neues Handy, App installieren und da weiter machen, wo man aufgehört hat.

Zweiter Minus-Punkt für WhatsApp
Zweiter Plus-Punkt für Hangouts

Ein weitere Punkt ist die Nutzung am PC. Ich möchte gerne, sobald ich am PC sitze meine Chats dort weiter führen können, wo ich am Handy aufgehört habe. Bei Hangouts kein Problem. Mit dem Google-Konto im Browser angemeldet, bin ich sofort wieder im jeweiligen Chat. Ähnlich einfach funktioniert das übrigens auch beim Telegram-Messenger.
Und WhatsApp? Fehlanzeige! Diese Funktion wurde erst kürzlich hinzugefügt. Und ist auch nur möglich, wenn das Handy in der Nähe und online ist. Für mich definitiv keine Lösung!

Dritter Minus-Punkt für WhatsApp
Dritter Plus-Punkt für Hangouts

Videotelefonie ist ein weiterer Bestandteil von Hangouts. Dabei ist es ebenfalls egal, ob ich das Handy nutze oder am PC sitze. WhatsApp...? Fehlanzeige! Wer also WhatsApp nutzt, aber nicht auf Videochats verzichten kann oder will, muss auf weitere, zusätzliche Anwendungen, wie z.B. Skype ausweichen.

Vierter Minus-Punkt für WhatsApp
Vierter Plus-Punkt für Hangouts 

Erst kürzlich hat WhatsApp die Telefonfunktion hinzugefügt. Und seit dem häufen sich täglich die Meldungen, dass die Datensicherheit gefährdet sei, da WhatsApp die Gespräche offensichtlich auf dem Handy speichert. Offensichtlich ist das zwar nur bei einer geleakten Version der Fall, die wohl nie offiziell zum Download freigegeben war, aber trotzdem hat sich diese Version von WhatsApp wohl bereits tausendfach über das Netz verbreitet.
Bei Hangouts ist diese Funktion schon eine ganze Weile verfügbar. Und mir ist bis jetzt nicht bekannt, dass sich dort ähnliche Probleme ergeben hätten.

Fünfter Minus-Punkt für WhatsApp
Fünfter Plus-Punkt für Hangouts

Auch in Bezug auf die Kosten hat Hangouts wieder eindeutig die Nase vorn. Hangouts ist dauerhaft kostenlos. Bei WhatsApp wird nach dem ersten kostenfreien Jahr eine jährliche Gebühr von mindestens 0,89 € fällig.

Sechster Minus-Punkt für WhatsApp
Sechster Plus-Punkt für Hangouts

Eine weitere Funktion von Hangouts ist die Einbindung "normaler" SMS-Nachrichten. Ab und zu greift man doch auf die gute alte SMS zurück. Nutzt man WhatsApp muss man dafür eine Extra-App für SMS bemühen. Nicht so bei Hangouts. Die SMS-Funktion läuft ebenfalls über diese App und es besteht die Möglichkeit Konversationen so zusammen zu führen, dass Chat und SMS-Nachrichten in einem Dialog landen.

Siebter Minus-Punkt für WhatsApp
Siebter Plus-Punkt für Hangouts

Abschliessend wird Hangouts dann doch noch mit einem Minus-Punkt bedacht. Allerdings beruht dieser Fakt nicht auf den Leistungen der App sondern darauf, dass die Verbreitung von WhatsApp mittlerweile soweit voran geschritten, dass die meisten User übersehen, dass Hangouts  auf jedem Android-Handy vorinstalliert ist und mit der Registrierung für das Google-Konto nutzbar ist. Somit gibt es in dem Punkt "Verbreitung und Annahme durch den User" den einzigen Punktabzug meinerseits für Hangouts.

Erster Minus-Punkt für Hangouts
Erster Plus-Punkt für WhatsApp

Dies alles ist meine persönliche Eindruck dieser Apps, b.z.w. Chat-Clients. Ich will niemanden beeinflussen oder gar zu etwas überreden. Jeder sollte die App nutzen, die den eigenen persönlichen Ansprüchen gerecht wird. 


Downloads:

Hangouts
Hangouts für Android
Hangouts für IPhone

WhatsApp:
WhatsApp für Android
WhatsApp für IPhone