Samstag, 9. Mai 2015

Apps, die die Welt nicht braucht - Milk the cow

Ich hab in meiner beruflichen Laufbahn nach einer abgeschlossenen Handwerksausbildung das ein oder andere ausprobiert.

Unter anderem hab ich in der Landwirtschaft gearbeitet. Mit Pferden und (noch viel lieber) mit Kühen.

Vor zwei Jahren hab ich dem Landleben den Rücken gekehrt und lebe nun in der Stadt.

Ich gebe zu, dass mir das arbeiten mit den Tieren fehlt. Und da ich mir sicher war, dass es für wirklich ALLES eine App gibt, durchsuchte ich kurz den Play Store und wurde tatsächlich fündig!

Milk the Cow - eine App zum Kühe melken...



5 Millionen Downloads und eine 3,8 als Bewertung! Was sollte da schief gehen?

Also flugs den fast 30MB großen Download gestartet. Letztlich belegt die installierte App übrigens fast 70MB...

App gestartet und es bot sich ein, für mich, gewohnter Anblick...



Allerdings hab ich das Melken etwas anders gelernt, als das was dann folgte. Um in der App den Eimer mit Milch zu füllen tippt man einfach auf die Zitzen und los geht's...

Höchst aufregend! NICHT!

Allerdings ist das nur meine Meinung. In den Kommentaren sieht das anders aus. Offensichtlich scheint den Usern diese Art der landwirtschaftlichen Betätigung zu gefallen.

Fazit:

Eine der sinnlosesten Apps, die mir bisher untergekommen ist.
Liebe Kiddies! Bittet doch einfach mal eure Eltern mit euch auf den nächsten Bauernhof zu fahren. Dort könnt ihr die App dann live am lebenden Objekt üben!


Mobiles bloggen mit Blogger

Ich gebe zu, ich mag Google-Produkte. Somit war es für mich keine Frage welcher Dienst für mich der richtige ist, als ich beschloss mich auch in die Welt der Blogger zu wagen. 

Natürlich der Google eigene... 

Soweit so gut. Die Vorlage war schnell erstellt, die ersten Post waren verfasst und es konnte losgehen. 

Da ich mich in den letzten zwei Jahren mehr und mehr vom PC gelöst habe und Mails, Termine, Notizen und alles andere nur noch über das Smartphone erledige, entstand schnell der Wunsch auch mobil bloggen zu können. 

Kein Problem! Schließlich gibt es auch dafür eine App von Google im Play Store. 

Also, trotz schlechter Bewertungen, die App installiert und losgelegt! 



Die App war schnell eingerichtet und der erste Post schnell verfasst. Die Oberfläche der App ist einfach und intuitiv. Also alles kein Problem! Dachte ich... 



Bis ich ein Bild eingefügt habe... Ich war nicht zufrieden und entschied mich dann doch, dass ein anderes Bild besser passen würde. Also löschte ich das Bild und... Nichts! Die App stürzte ab. 

Also wiederholte ich den Vorgang und... Die App stürzte ab. Nach dem vierten Mal gab ich auf und beschloss den Post weiter zu schreiben und dann die Bilder nachträglich am PC einzufügen. Nicht wirklich im Sinne von "mobilem bloggen" 
Die nächste Ernüchterung kam, als ich später am PC den Post vervollständigen und veröffentlichen wollte. Keine Textformatierung stimmte! 


Fazit:

Für mich ist die App absolut unbrauchbar. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Vielleicht hat der ein oder andere ja andere Erfahrungen gemacht. Obwohl die Bewertungen im Play Store nicht dafür sprechen... 


Freitag, 8. Mai 2015

Terrain Home: Sidebar & Search - Ein weiterer Launcher für Android

Ein weiterer Launcher für Android, über den ich kürzlich gestolpert bin ist 
Terrain Home : Sidebar & Search



Wie auf dem Bild zu sehen, scheint dieser Launcher zuerst einmal mit keinem meiner Handys kompatibel zu sein. Allerdings entspricht dies nicht ganz den Tatsachen. Er ist in der Tat mit all meinen Android-Geräten kompatibel, allerdings nicht zum Download außerhalb der USA vorgesehen.

Um also an ein APK zu gelangen benötigt es einen (nur kleinen) Umweg. Man tritt der offiziellen Community bei Google+ bei und schon kommt man auch hierzulande in den Genuss dieses Launchers.

Ein weiterer Wermutstropfen ist die offensichtlich eingestellte Entwicklung des eigentlich sehr innovativen und brauchbaren Launchers. Das letzte Update gab es am 22. September 2014. Also alles andere als aktuell.

Trotzdem wollte ich mir diesen Launcher ansehen und war positiv überrascht. Nach der Installation und einer kurzen Einführung...





 ...präsentiert sich Android im neuen Launcher-Gewand!




Auf den ersten Blick ein relativ gewohnter Anblick. Dock, Hauptscreen und zusätzlich dazwischen drei Symbole. Tippt man auf das linke Symbol gelangt man zu einem Google Now ähnlichen Bildschirm, welcher anpassbar ist, aber Google Now bei weitem nicht das Wasser reichen kann.



Mit dem rechten Symbol gelangt man zum App-Drawer.



Bleibt noch der mittlere Button in Form einer Lupe, welcher einen zur Terrain-eigenen Suchfunktion bringt. Diese beinhaltet die Suche nach Apss und Kontakten auf dem Handy und die Websuche.



Fazit:

Nachdem ich den Launcher ein Paar Tage getestet hatte, habe ich ihn trotz anfänglicher Begeisterung doch wieder deinstalliert. Performance, Akkubelastung etc. waren top! Was mich allerdings sehr störte, war halt die Tatsache, dass dieser Launcher offensichtlich leider nicht weiter entwickelt wird. Und jeder weiss, Stillstand in der Entwicklung ist zwangsläufig der Tod jeder App. Mag sie noch so gut sein...



Mehr Infos




Apps, die die Welt nicht braucht - FurryFace

Gestern Abend bin ich nach einem begeisterten Post eines Users auf Google+ auf die App FurryFace gestossen.

Ein Live-Hintergrund, mit niedlichen(?) Tiergesichtern, der je nach Füllstand des Akkus den Gesichtsausdruck verändert.

Flugs installiert und gestartet, erwies sich die erste Hürde darin, dass nur das Pandagesicht zur Verfügung stand und alle anderen Gesichter jeweils für 0.89 € nachgekauft werden müssen.




Zum Testen musste also das Gesicht des Pandas herhalten. 





Wie auf dem Screenshot ersichtlich, schaut der Panda noch einigermassen entspannt. Der Akku befand sich ja auch mit 46% noch im grünen Bereich. Aber....!!! Dieser Screenshot entstand keine 5 Minuten nach der Installation und Aktivierung des Live-Wallpapers! Davor stand der Akku bei knapp 53%!

Offensichtlich saugt die App ordentlich am Akku. Vermutlich, damit das Hintergrundbild auch was zu tun bekommt.

Fazit:

Diese App ist weder niedlich noch wirklich brauchbar! Vor allem nicht dann, wenn man wie ich auf lange Akkulaufzeiten schaut! Trotzdem stelle ich den Downloadlink ein... Vielleicht hat ja der ein oder andere doch Spass an der App und schleppt sein Ladegerät ständig mit sich rum! 

Download:

FurryFace

Donnerstag, 7. Mai 2015

Snapseed - Schnelle Bildbarbeitung am Handy

Einfach, schnell und intuitiv zu bedienen! So sollte eine App zur Fotobearbeitung im Idealfall daher kommen. Snapseed aus dem Hause Google erfüllt diese Vorraussetzungen perfekt.

Beim Start wählt man das zu bearbeitende Foto aus und kann direkt loslegen.





Mit einfacher Gestensteuerung hat man in kürzester Zeit Helligkeit, Kontrast, Farben und vieles mehr geändert.



Drehen und zuschneiden von Fotos funktioniert genau so einfach. 



Des weiteren finden sich in der App viele Filter um Fotos noch individueller zu gestalten. Da wären unter anderem Filter für "Fokuseffekt", "Vintage" und "HDR" und einiges mehr. Einfach probieren und staunen!




Hat man mehrere Filter nacheinander angewendet können später einzelne Arbeitsschritte noch einmal nachbearbeitet oder entfernt werden. Durch tippen und halten auf das Foto wechselt man von der aktuellen Ansicht des Bildes zur ursprünglichen Version und kann direkt die Unterscheide vergleichen.

Fazit:

Aus meiner Sicht absolut empfehlenswert und einer der besten, wenn nicht sogar der beste Bildeditor im Playstore!

Download:

Snapseed

Every 1's a Winner - Errol Brown ist tot

Der britische Musiker und Frontmann von "Hot Chocolate" Errol Brown ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Dies teilte sein Manager Phil Dale am Mittwoch mit. Brown verstarb auf den Bahamas an den Folgen seines Leberkrebsleidens.

Ich denke jede aus meiner Genreration und wahrscheinlich auch die meisten jüngeren kennen die Hits des Sängers und seiner Band. "You sexy thing", "It started with a kiss" und viele weitere Hits gehörten damals einfach zu jedem Besuch in der Disco dazu.

Brown hinterlässt seine Ehefrau Ginette, mit der er über 30 Jahre verheiratet war und seine Töchter Colette und Leonie.

...und viele Fans! 



Links:

Offizielle Website
Wikipedia

Mittwoch, 6. Mai 2015

Hi-Locker - Ein weiterer Lockscreen für Android

Neben dem ZUI-Locker ist der Hi-Locker ein weiterer Favorit auf meiner Liste der Android Lockscreens.

Beim ersten Start fragt Hi-Locker nach dem Namen, um einen später bei jedem Entsperrvorgang persönlich begrüssen zu können. Ob dies Sinn macht oder nötig ist... Darüber kann man streiten. 



Des weiteren wird man dazu aufgefordert, die Benachrichtigungsfunktion in den Android-Einstellungen zu aktivieren. 

Beim ersten Start begrüsst einen der Hi-Locker mit folgendem Bildschirm:



Die Pfeile rechts oben deuten auf die Kalenderfunktion hin. Mit einem Wisch nach links im oberen Bereich des Lockscreens werden einem die Termine der nächsten Tage angezeigt. In der Grundeinstellung lässt sich der Zeitraum in Tagen festlegen. Grundeinstellung ist drei Tage.



Die beiden Felder im unteren Bereich sollten sich von selbst erklären. Wischt man eine Benachrichtigung von rechts nach links, entfernt man sie vom Lockscreen. Ein Wisch in die andere Richtung öffnet die App, zu der die Benachrichtigung gehört.




Wie auch bei diversen anderen Lockscreens gibt es die Schnellstart-Option. Neben dem eigentlichen Entsperren des Bildschirms kann man bis zu vier Apps zum Schnellstart hinzufügen.



In den Einstellungen findet man des weiteren den Punkt "Sicherheit". Dort lässt sich festlegen, ob der Bildschirm mit einem Muster oder einer PIN-Eingabe gesichert werden soll. 
Desweiteren findet sich dort die Möglichkeit, den Kalender zu aktivieren b.z.w. zu deaktivieren und den Zeitraum der anzuzeigenden Termine zu bestimmen.
Weitere Optionen sind:

  • Uhr-Stil
  • Nachricht bearbeiten
  • Hintergrundbilder
  • Wetter
  • Verknüpfungen
  • Wallpaper Effect
  • Unschärfe des Wallpapers
  • Standby
  • Sichtbarkeit der Statusleiste
...und noch ein paar andere Kleinigkeiten.

Fazit:

Ein solider Lockscreen mit einigen Möglichkeiten der Anpassung und Benachrichtigungsfunktion, der seinen Dienst ohne Probleme verrichtet. 
Größere Auswirkungen auf die Akkulaufzeit und/oder Abstürze hat es bei mir bis jetzt nicht gegeben.
Also absolut empfehlenswert, wenn der Standard-Lockscreen zu langweilig geworden ist oder nicht die Funktionen bietet, die man sich wünscht.

Download:

Hi-Locker Sperrbildschirm

Dienstag, 5. Mai 2015

Desktop-App für Hangouts

Hangouts an sich muss wohl nicht weiter erklärt werden. Die Vorteile des Google Messengerdienstes sind wahrscheinlich bekannt. Nutzbar auf Handy, im Browser und vor allem plattformunabhängig.

Nun bricht Hangouts aus dem Browserfenster aus. Mit einer eigenen Desktop-App in Form einer Chrome-Erweiterung. Allerdings ist diese offensichtlich nur für PC's mit Windows oder ChromeOS. Linux- und Mac-User lässt man wohl (erstmal?) aussen vor.

Herunterladen kann man die Erweiterung für den Google Browser Chrome hier...

Nach der Installation lässt sich die Erweiterung über das Startmenü aufrufen. Die Avatare liegen direkt auf dem Desktop und bieten somit schnellen und direkten Zugriff auf Chats. Fährt man mit der Maus über einen Avatar, wird eine Nachrichtenvorschau angezeigt. Wenn ein Chat inaktiv ist wird das Chatfenster minimiert. Wechseln zwischen den Chatfenstern und anderen Windows-Anwendungen ist, wie gewohnt, mit den Tasten "Alt" - "Tab" möglich.

Alles in allem klingt das alles recht gut und funktional. Aber... Da ich Linux-User bin, kann ich diese Chrome-Erweiterung leider nicht selber testen. Vielleicht kann mich ja der ein oder andere User über seine Erfahrungen informieren.

Montag, 4. Mai 2015

WhatsApp löschen - Ein schwieriges Unterfangen


Gestern war es dann soweit... WhatsApp hatte auf meinem Handy seinen finalen Auftritt!

Die Familie und Freunde waren informiert. Alle Chats und Medien gesichert. Und mit Hangouts eine Alternative zur Kommunikation am Start.

Fehlte nur noch die endgültige Löschung des WhatsApp Accounts. Normalerweise sollte dies kein schwieriges Unterfangen sein. In den Einstellungen das Profil löschen,  WhatsApp deinstallieren und fertig.

Leider hörte sich das einfacher an, als es war. Nachdem ich zur Bestätigung meine Mobilfunknummer eingegeben hatte,  verfiel WhatsApp in eine Art Schockstarre und es passierte erstmal NICHTS!

Erst eine ganze Weile später gab das Handy wieder ein Lebenszeichen von sich und teile mir mit, dass mein Account nicht mit diesem Mobiltelefon in Verbindung gebracht werden konnte. Die Rufnummer war zwar korrekt, aber WhatsApp schien das Handy nicht zu passen.

Natürlich ist mein Handy nicht das,  welches ich vor über zwei Jahren genutzt habe, als ich den Account erstellt habe.

Aber ich glaubte bis dahin noch am ein temporäres Problem und versuchte es erneut. Und erneut... Und erneut... Erfolglos!

Nachdem ich meinen Account mehrfach wieder verifizieren musste (erfolglos) , war ich nach ein paar Versuchen einfach nur noch genervt und habe es dabei belassen WhatsApp zu deinstallieren.
Auf der Website von WhatsApp fand ich ebenfalls keine Lösung, sondern nur den Hinweis, dass das Team nicht in der Lage sei, Accounts zu löschen.

Liebes WhatsApp-Team! Die Technik steht nicht still. Ich persönlich bin mit meinem Honor Holy mittlerweile bei Gerät Nummer fünf nach dem Einrichten meines Accounts. Und woher wisst ihr überhaupt , welches Handy ich nutze?

Fakt ist, dass ich WhatsApp jetzt zwar nicht mehr nutze, aber immerhin in der Statistik der angemeldeten Nutzer erfasst bin. So kann man die Zahlen auch nach oben treiben!

Ein weiterer Fakt ist, dass jeder der meine Telefonnummer hat und WhatsApp nutzt,  mich weiterhin anschreiben kann. Nachrichtenleichen auf den Servern die mir nichts nutzen, aber immerhin in der Statistik auftauchen!

Liebes Facebook-Team, liebes WhatsApp-Team... Danke... ...für NICHTS!

Sonntag, 3. Mai 2015

Android Launcher - Teil 2 - Z Launcher Beta

Mein persönlicher Favorit der bisher von mir getesteten Launcher für Android ist zur Zeit der Z Launcher aus dem Hause Nokia.

Simple, ohne Schnörkel und bunten Firlefanz... Aber mächtig und funktional! Und das ist das, was für mich zählt.




Der simpel gehaltene Homescreen ist in drei Bereiche aufgeteilt. Im oberen Bereich werden Uhrzeit und Datum angezeigt. Durch eine Wischbewegung nach links ändert sich der Bereich und zeigt zusätzlich den nächsten anliegenden Termin b.z.w. das Wetter.

Im mittleren Bereich werden sechs Apps angezeigt. Diese sind jedoch nicht festgelegt, sondern ändern sich je nach Nutzungsverhalten. Damit der Launcher dies lernt, muss man ihm ein paar Tage Zeit geben. Dann klappt diese Funktion einwandfrei. 

Erscheinen in diesem Bereich Apps die man vielleicht doch nicht oft nutzt oder dort nicht zu sehen sein sollen, kann man diese ausblenden. Dazu tippt man auf den entsprechenden Eintrag und hält ihn einen Moment gedrückt. Es erscheint die Option zum Ausblenden und ebenfalls die Option, die gewählte App zu löschen.

Im Dock unter diesem Bereich können bis zu vier Apps per Drag'n'Drop aus dem Appdrawer positioniert werden. Den Appdrawer selbst erreicht man über das mittlere Symbol.




Einfacher und schneller kann man Apps allerdings beim Z Launcher per Geste aufrufen. Einfach auf dem Homescreen den Anfangsbuchstaben der App zeichnen... 




...und Z Launcher schlägt die entsprechenden Apps vor...




Des weiteren werden bei dieser Gesteneingabe Internetsuche, und die Suche nach Kontakten mit der Option diese direkt anzurufen oder anzuschreiben unterstützt.

Fazit:

Der Z Launcher ist ein schnörkelloser Launcher, der zuverlässig, schnell und effektiv seinen Dienst verrichtet. Dabei ist er zudem noch Akku schonend.

Abstürze hat es bei mir bis jetzt nicht ein einziges Mal gegeben.

Wer allerdings Wert auf einen bunten Firlefanz-Deko-Launcher legt ist vielleicht nicht so gut bedient.


Download:

Z Launcher Beta